Ein Schuldner der Banco Espírito Santo (BES) verfügt lediglich über 58.000 Euro zur Begleichung von Schulden in Höhe von insgesamt 393 Millionen Euro. Diese Situation wurde im Rahmen der Endphase des Liquidationsverfahrens der Bank offengelegt, die 2014 zusammengebrochen war.
Der portugiesische Staat tritt als größter Gläubiger in dieser Verfahrensphase auf, seine Wiedergutmachung wird jedoch minimal ausfallen. Von den 12,5 Millionen Euro, die dem Staat zustanden, wird er voraussichtlich nur 26.000 Euro erhalten, was einen äußerst geringen Anteil des betreffenden Betrags darstellt.
Diese Diskrepanz zwischen dem geschuldeten Betrag und den verfügbaren Vermögenswerten veranschaulicht die enormen Schwierigkeiten, mit denen Gläubiger bei der Eintreibung ihrer Forderungen konfrontiert sind. Die Situation verdeutlicht die Konsequenzen des BES-Zusammenbruchs für die verschiedenen am Verfahren beteiligten Stakeholder.




