Hezbollah im Libanon hat das Abkommen mit Israel erneut abgelehnt, wie aus einer Erklärung von Naïm Qassem hervorgeht. Qassem bezeichnete das Juni-Abkommen als „illegitim und erniedrigend" und bekräftigte die Position der schiitischen Gruppe gegen die ausgehandelten Bedingungen.
Die Gruppe lehnte sowohl die vorgeschlagenen Pilotzonen als auch die im Rahmen des Abkommens vorgeschlagene Überprüfungskommission ab. Diese Ablehnungen stellen ein erhebliches Hindernis für die Umsetzung einer dauerhaften Waffenruhe in der Region dar.
Die Lage im Süden des Libanon bleibt äußerst angespannt, mit über tausend Geschossen in nur sieben Tagen. Diese Gewalteskalation macht das Scheitern der bisherigen Umsetzungsversuche des Abkommens deutlich.




