Der PSD feierte die Verabschiedung des Rückkehrgesetzes als "Pflicht erfüllt" und betrachtete die Genehmigung des Dekrets zur Beschleunigung der Abschiebeverfahren für irreguläre Migranten als politischen Erfolg. Die Partei betonte, dass die Maßnahme die Erfüllung eines Wahlversprechens darstellt.
Andererseits sprach sich die Partei Livre gegen die Gesetzgebung aus und forderte den Staatspräsidenten auf, ein politisches Veto gegen das Dekret auszuüben. Die linke Formation argumentiert, dass das Gesetz einen Rückschritt in den Rechten der Migranten darstellt und stellt dessen Vereinbarkeit mit den grundlegenden Prinzipien des humanitären Schutzes infrage.
Das Dekret wurde mit den Stimmen der rechten politischen Kräfte im Parlament genehmigt. Die Abstimmung spiegelte die bestehende Spaltung in der Assembleia da República über diese sensible Frage der Migrationspolitik wider.
Das Rückkehrgesetz schafft Mechanismen zur Beschleunigung der Abschiebeverfahren für ausländische Staatsbürger ohne geregelten Aufenthaltsstatus im Inland und erzeugt eine intensive Debatte über die Grenzen zwischen nationaler Sicherheit und Menschenrechten.




