Insgesamt 69 Schulen reichten Neubewertungen von nationalen Prüfungen außerhalb der festgelegten Frist ein, wie ein Prüfungsbericht der Generalinspektion für Bildung und Wissenschaft feststellt. Das Dokument analysierte die während des Neubewertungsprozesses der nationalen Prüfungen angewandten Verfahren.
Die Prüfung identifizierte keine Elemente, die die Existenz absichtlicher Handlungen seitens der Schulen belegen, die die Integrität oder Vertraulichkeit der durchgeführten Prüfungen beeinträchtigt hätten. Das heißt, es wurden keine Beweise dafür gefunden, dass die Verspätungen absichtlich verursacht wurden.
Der Bericht weist darauf hin, dass die Verspätungen bei der Einreichung der Neubewertungen auf Mängel in den internen Verfahren der Schulen und auf Probleme mit der zu diesem Zweck verwendeten Computerplattform zurückzuführen sein dürften, ohne dass die Fairness des Bewertungsprozesses beeinträchtigt wurde.
Die Schlussfolgerungen dieser Prüfung ergeben sich aus der Notwendigkeit, die Transparenz und Regelmäßigkeit der Neubewertungsverfahren für nationale Prüfungen zu gewährleisten, die es den Schülern ermöglichen, eine Überprüfung der ihren Prüfungen zugewiesenen Noten zu beantragen.




