Baltische Staaten schaffen gemeinsame Verteidigungstruppe gegen DrohnenFoto von Efrem Efre auf Pexels
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Baltische Staaten schaffen gemeinsame Verteidigungstruppe gegen Drohnen

Eco28. August 2026 um 20:13

Die Anrainerstaaten der Ostsee werden eine gemeinsame Truppe zur Drohnenabwehr bilden, in einem Versuch, schneller auf die wachsende Bedrohung durch hybride Angriffe und Luftraumverletzungen in der Region zu reagieren. Die Initiative, die von Deutschland vorgestellt wurde, soll den schnellen Informationsaustausch zwischen den Ländern erleichtern und eine koordinierte Reaktion auf neue Bedrohungen ermöglichen.

Die Ostsee wird von acht NATO-Ländern und Russland umgeben, und seit der großangelegten Invasion der Ukraine im Jahr 2022 gab es mehrere mögliche Sabotagevorfälle mit Unterseekabeln und kritischen Infrastrukturen, einschließlich Gaspipelines. Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt traf sich mit seinen Amtskollegen aus Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Schweden, Norwegen und Irland, um die aktuelle Bedrohungswahrnehmung in der Region zu erörtern.

Deutschland ist besonders in Alarmbereitschaft, nachdem Anfang des Monats eine Drohne mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig/Halle gefunden wurde, einem der größten europäischen Luftfrachtzentren und einer wichtigen logistischen Basis für NATO-Operationen mit Militärttransporten in die Ukraine. Dobrindt warnte, dass "ausländische Mächte täglich versuchen, die Demokratie, die Sicherheit und die wirtschaftliche Stärke innerhalb der Europäischen Union anzugreifen und zu unterminieren", und betrachtete die hybride Bedrohung als "allgegenwärtig", die "in den kommenden Monaten eine neue Dimension annehmen" könne.

Die deutschen Behörden haben öffentlich kein Land des Vorfalls beschuldigt, obwohl einige Abgeordnete mit dem Finger auf Russland gezeigt haben, das die Anschuldigungen zurückwies und den Fall als "konstruierte Provokation" bezeichnete. Die neue gemeinsame Truppe zielt darauf ab, die Fähigkeit der baltischen Länder zu stärken, potenzielle Drohnenangriffe und andere Formen der hybriden Kriegsführung zu erkennen, Informationen auszutauschen und schnell darauf zu reagieren.


Os países que rodeiam o Mar Báltico vão criar uma força conjunta para a defesa contra drones, numa tentativa de responder mais rapidamente à crescente ameaça de ataques híbridos e incursões no espaço aéreo da região. A iniciativa pretende facilitar a troca rápida de informação entre os países e permitir uma resposta coordenada perante novas ameaças.

O Mar Báltico é rodeado por oito países da NATO e pela Rússia e tem registado, desde a invasão em larga escala da Ucrânia em 2022, vários incidentes de possível sabotagem envolvendo cabos submarinos e infraestruturas críticas, incluindo gasodutos.

Novo drone com explosivos detetado junto a aeroporto alemão

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Potências estrangeiras tentam diariamente atacar e minar a democracia, a segurança e a força económica dentro da União Europeia”, destacou o ministro do Interior alemão em comunicado, citado pela Reuters. Alexander Dobrindt avisou ainda que estes ataques podem “assumir uma nova dimensão nos próximos meses” e que a ameaça híbrida é “omnipresente”.

O ministro da Alemanha reuniu com os seus homólogos da Dinamarca, Estónia, Finlândia, Letónia, Lituânia, Polónia, Suécia, Noruega e Irlanda para debater a atual perceção de ameaça no Mar Báltico e arredores.

A Alemanha está particularmente em alerta para a ameaça dos drones depois de, no início deste mês, ter sido encontrado no aeroporto de Leipzig/Halle um drone que transportava explosivos e, também em agosto, a descoberta de um novo drone.

O aeroporto de Leipzig é um dos maiores centros europeus de carga aérea e uma importante base logística para operações da NATO com transportes militares para a Ucrânia, aumentando a relevância do incidente para além da segurança civil e do funcionamento do aeroporto.

Alemanha investiga ligação de Estado a drone com explosivos

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As autoridades alemãs não acusaram publicamente nenhum país pelo incidente. Alguns deputados apontaram, contudo, o dedo à Rússia, que rejeitou as acusações e classificou o caso como uma “provocação fabricada”.

A criação da força conjunta, apresentada por Berlim, surge assim como uma tentativa de reforçar a capacidade dos países do Báltico para detetar, partilhar informação e reagir rapidamente a potenciais ataques com drones e outras formas de guerra híbrida.

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