Der Gewerkschaft der Strafvollzugsbediensteten und des Gefängniswachkorps (ASP/CGP) warnte vor dem Mangel an Gefängniswärtern in Portugal. In 23 Jahren ist die Zahl der Wärter um 844 Stellen gesunken, während die Gefängnisbevölkerung stabil blieb.
Dieser Rückgang des Personalbestands steht im Gegensatz zur Aufrechterhaltung des Niveaus der Gefängnisbevölkerung, was Druck auf die verbliebenen Wärter ausübt. Die Situation wirft Bedenken hinsichtlich der Arbeitsbedingungen und der Sicherheit sowohl der Fachkräfte als auch der Insassen auf.
Der ASP/CGP fordert strukturelle Maßnahmen zur Lösung dieser Unterbesetzung. Die Gewerkschaft vertritt die Auffassung, dass eine Begleitung durch das Parlament notwendig ist, um sicherzustellen, dass konkrete Maßnahmen ergriffen werden, um diesen Trend umzukehren.




