Der UN-Gipfel zur Bekämpfung der Desertifikation, bekannt als COP17, fand in der Mongolei statt und endete ohne Erreichen eines globalen Abkommens zur Bekämpfung der Dürre. Die Verhandlungen zwischen den teilnehmenden Ländern führten zu keiner Einigung über bindende Maßnahmen zur Bewältigung dieses Umweltproblems.
Das Abkommen zur Dürre wurde auf 2028 verschoben, wenn der nächste Gipfel zu diesem Thema stattfinden soll. Diese Entscheidung stellt eine bedeutende Verschiebung der internationalen Bemühungen um eine koordinierte Reaktion auf die wachsende Dürre- und Desertifikationskrise dar.
Trotz des fehlenden bindenden Abkommens konnte der Gipfel 1,3 Milliarden Dollar für Projekte zur Wiederherstellung degradierter Länder mobilisieren. Diese Mittel werden auf 23 Länder verteilt, die mit schwerwiegenden Problemen der Desertifikation und des Verlusts fruchtbarer Böden konfrontiert sind.




