Älteres Paar im Alter von 75 und 77 Jahren musste nach Räumung des Hauses, in dem es zehn Jahre gelebt hatte, um es in eine touristische Unterkunft umzuwandeln, mit 700€ pro Monat in einem Bahnhof lebenFoto von Alexander Mass auf Pexels
WeltLisboa

Älteres Paar im Alter von 75 und 77 Jahren musste nach Räumung des Hauses, in dem es zehn Jahre gelebt hatte, um es in eine touristische Unterkunft umzuwandeln, mit 700€ pro Monat in einem Bahnhof leben

Postal do Algarve28. August 2026 um 18:20

Ein portugiesisches Paar im Alter von 75 und 77 Jahren wurde gezwungen, das Haus zu verlassen, in dem es etwa neun Jahre gelebt hatte, nachdem der Eigentümer mitgeteilt hatte, dass er beabsichtigte, die Immobilie zurückzugewinnen, um sie in eine Unterkunft für Touristen umzuwandeln. Ohne eine Wohnalternative und mit einem monatlichen Einkommen von höchstens 700 Euro konnten die beiden älteren Menschen kein anderes Haus finden, das mit ihren finanziellen Möglichkeiten vereinbar war, und hatten keinen Platz, um einen Teil ihrer Habseligkeiten unterzubringen.

Ohne Wohnlösung ließ sich das Paar schließlich in einem Bahnhof in Lissabon nieder und blieb an diesem Ort, während es nach einer Möglichkeit suchte, von der Straße wegzukommen. Das tägliche Überleben hing von der Hilfe zweier Personen ab, die ihnen Kleidung und Lebensmittel brachten und ihnen Zugang zu sanitären Einrichtungen gewährten.

Die Personen, die das Paar begleiteten, starteten eine Petition, um eine dringende Antwort zu fordern und eine würdige Unterbringung für die älteren Menschen zu garantieren. Der Fall wurde auch einer Pfarrei in der Gegend gemeldet, deren Sozialdienste begannen, das Paar zu begleiten und in Abstimmung mit den kommunalen Behörden nach einer Lösung zu suchen.

Der Fall ereignete sich in einem Kontext von Wohnungsschwierigkeiten für die ältere Bevölkerung in Portugal. Laut dem Nationalen Statistikinstitut lag die Armutsrisikoquote bei Personen ab 65 Jahren im Jahr 2023 bei 21,1%, während im ersten Quartal 2026 die Medianmiete im Land 9,46 Euro pro Quadratmeter erreichte, was den Zugang zu Wohnraum für diejenigen erschwerte, die von niedrigen Renten abhängig sind.

Encontrar uma nova casa tornou-se uma tarefa difícil para muitas famílias com rendimentos reduzidos, sobretudo quando os valores pedidos no mercado de arrendamento ultrapassam grande parte do orçamento mensal. Para quem já atingiu uma idade avançada, a procura pode tornar-se ainda mais complicada.

Foi o que aconteceu a um casal português, com 75 e 77 anos, que acabou a viver numa estação de Lisboa depois de ter sido obrigado a abandonar a casa onde residia há nove anos. O caso foi divulgado pela SIC Notícias em outubro de 2022 e publicado pelo jornal digital espanhol Noticias Trabajo já este ano.

Proprietário queria destinar casa aos turistas

Segundo a mesma fonte, o proprietário comunicou ao casal que pretendia recuperar o imóvel para o transformar num alojamento destinado a turistas. Os dois idosos receberam uma ordem para sair da habitação onde tinham vivido durante quase uma década.

Com rendimentos mensais que não ultrapassavam os 700 euros, o casal não conseguiu encontrar outra casa compatível com as suas possibilidades financeiras. A falta de espaço para guardar os bens obrigou-os ainda a deixar para trás parte dos seus pertences.

Casal acabou a viver numa estação

Sem uma alternativa habitacional, os dois idosos instalaram-se numa estação da capital. Permaneceram naquele local enquanto procuravam uma solução que lhes permitisse sair da rua. A sobrevivência diária ficou dependente da ajuda de duas pessoas, que lhes entregavam roupa e alimentos e permitiam o acesso a instalações sanitárias.

Vizinhos organizaram uma petição

As pessoas que acompanhavam o casal lançaram uma recolha de assinaturas para pedir uma resposta urgente. O objetivo era garantir uma habitação digna e retirar os idosos da situação em que se encontravam. O caso também foi comunicado a uma paróquia da zona. Os respetivos serviços sociais começaram a acompanhar o casal e a procurar uma resposta em articulação com as autoridades municipais, de acordo com o Noticias Trabajo.

Habitação pesa no orçamento dos idosos em Portugal

O caso surgiu num país onde muitas pessoas mais velhas vivem com rendimentos reduzidos. De acordo com o Instituto Nacional de Estatística, a taxa de risco de pobreza entre a população com 65 ou mais anos atingia 21,1% em 2023.

Entretanto, os valores pedidos nos novos contratos continuaram a aumentar. No primeiro trimestre de 2026, a renda mediana em Portugal atingiu 9,46 euros por metro quadrado, dificultando o acesso a uma nova habitação para quem depende de uma pensão reduzida.

Leia também: Segurança Social paga em média 710 euros aos novos reformados, mas pensão média de sobrevivência de cônjuges fica nos 331 euros

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