Nepal hat über 1.200 Militärangehörige an die Flussufer zwischen den Distrikten Rasuwa und Chitwan geschickt, um die Suche nach Opfern der Überschwemmungen zu verstärken, die das Land am Mittwoch heimsuchten. Die neue Truppe wurde am Freitag auf Anweisung des nepalesischen Ministerpräsidentenamts mobilisiert, um in allen als mögliche Fundorte von Opfern geltenden Gebieten zu operieren, mit besonderem Fokus auf die Flussufer, wohin viele Leichen von der Wasserkraft getragen wurden.
Die Rettungsteams kämpfen mit starken Strömungen und schwer zugänglichen Gebieten, während sie die Suche vorantreiben. Parallel dazu haben die Behörden mit einer weiteren erheblichen Herausforderung zu kämpfen: Die Anzahl der geborgenen Leichen übersteigt bereits die Kapazität der örtlichen Leichenhallen, und der Zersetzungszustand der Opfer erschwert die Identifizierung.




