Luís Alves, mit 81 Jahren, war 30 Jahre lang Flusshüter und durchstreifte Ufer, Nebenflüsse und Dörfer des Mittleren Tejo zwischen Constância und Belver. Er kannte die Ufer, die Fischer, die Boote, die Wassernutzungen und die Probleme jeder Ortschaft genau. Er wusste, wo eingegriffen werden musste und, was ebenso wichtig war, wo man besser die Hände ließ. Seine Weisheit über den Fluss, die er über drei Jahrzehnte hinweg gesammelt hatte, stellt ein traditionelles Wissen dar, das auch heute noch beim Schutz der Süßwasserläufe angewendet werden kann. Der Beruf des Flusshüters ist vor fast 30 Jahren mit dem Aufkommen moderner Technologien und Warnsysteme verschwunden. Heute wurden die Erinnerungen von Luís Alves in dem Buch „Memórias de um Guarda-Rios" wiederhergestellt, das von João Monteiro Serrano geschrieben und von der Associação Tagus veröffentlicht wurde. Das Werk stellt das Leben und die Karriere dieses Mannes wieder her und zeigt, dass, obwohl die Hüter der Flüsse verschwunden sind, ihr Wissen uns weiterhin lehrt, wie man die Süßwasserläufe schützt.
Die Flüsse haben ihre Hüter verloren, aber ihre Weisheit lehrt uns weiterhin
Meteored Portugal28. August 2026 um 16:29
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