Kevin Warsh, Präsident der US-Notenbank Federal Reserve, gab am Freitag sein Debüt auf der Jackson-Hole-Konferenz und präsentierte sich als Vertreter der falkenhaften Philosophie in der Geldpolitik. Seine Rede wurde als Erfolg in Bezug auf die Ziele interpretiert, die er selbst für diesen Auftritt gesetzt hatte.
Im Zentrum seines Beitrags stand eine direkte Botschaft zum Kampf gegen die Inflation. Warsh erklärte, dass der Fed darauf vertrauen muss, dass die zugrunde liegende Inflation klar und mit ausreichender Geschwindigkeit auf das 2%-Ziel zusteuert. Andernfalls warnte er, "gibt es Arbeit zu erledigen".
Die Erklärung wurde weitgehend als direkte Herausforderung an den Preisanstieg interpretiert und stellte fest, dass der Kampf gegen die Inflation weiterhin eine zentrale Priorität für die Institution bleibt. Warsh ordnete diese Verantwortung in das Mandat des Fed und seine Verpflichtungen gegenüber der US-Wirtschaft ein.




