Der Hydrobiologe Adriano Bordalo e Sá warnte vor den fehlenden Warnungen, die möglicherweise zur Katastrophe in den Himalaya-Regionen beigetragen haben, und bezeichnete die Situation als eine „angekündigte Tragödie". Der Experte erklärte den Mechanismus des Phänomens, das zur Evakuierung von rund 500 Touristen auf der nepalesischen Seite führte, in einer abgelegenen Zone.
Die Ursache der Katastrophe wird mit natürlichen Bedingungen in der Himalaya-Region in Verbindung gebracht, wo Sturzflutphänomene plötzlich auftreten können. Bordalo e Sá wies auf die Ursachen des Vorfalls hin und betonte, dass die Risiken neuer Überschwemmungen in der Region weiterhin hoch bleiben.
Der Experte warnte vor der Notwendigkeit wirksamerer Warnsysteme, um ähnliche Situationen in Zukunft zu verhindern. Die Massenevakuierung der Touristen offenbarte die bestehenden Schwachstellen im Krisenmanagement in abgelegenen Gebieten des Gebirges.




