Die Bundesstaatsanwaltschaft und die Bundesfinanzbehörde haben die Operation Jogo de Sombras gegen die Gruppe eingeleitet, die für eine Sportwetten-Plattform verantwortlich ist, die allein 2025 mehr als 5 Milliarden R$ umgesetzt hat. Die Operation untersucht den Verdacht der Steuerhinterziehung, illegaler Geldtransfers ins Ausland und Geldwäsche.
Nach Angaben der Ermittler schuf die Gruppe vor der Regulierung der Sportwetten in Brasilien eine Scheinfirma in Curaçao in der Karibik, um vorzutäuschen, dass die Plattform im Ausland betrieben wurde. In der Praxis betrieben jedoch brasilianische Unternehmen das Geschäft. Die ausländische Struktur diente dazu, zu verbergen, dass die Aktivität und die Einnahmen in Brasilien erwirtschaftet wurden.
Die Ermittlungen untersuchen auch, wie das Geld zirkulierte. Ein Teil der im Land erzielten Mittel soll ins Ausland geschickt und anschließend nach Brasilien zurückgeführt worden sein, angeblich als Zahlungen für Dienstleistungen. Damit könnten die Beträge laut Finanzbehörde mit dem Anschein regulären Geldes zurückkehren, in einem Geldwäsche-Schema.




