Der Änderungsantrag zur öffentlichen Sicherheit könnte dem brasilianischen Sport jährlich rund 480 Millionen Real entziehen. Diese Schätzung ist in einem während der Beratung des Vorschlags im Senat gestellten Antrag enthalten. Die Sportorganisationen mobilisieren sich gegen einen Abschnitt des Änderungsantrags, der die Verteilung der mit Festquoten-Wetten, den sogenannten Bets, erzielten Einnahmen ändert.
Zu den gegen den Text opponierenden Organisationen gehört die Brasilianische Box-Konföderation (CBBoxe), die sich für Änderungen am Vorschlag vor der Abstimmung im Senat einsetzt. Die Diskussion dreht sich um den Änderungsantrag 18/2025, der von der Abgeordnetenkammer genehmigt wurde und sich derzeit im Bundessenat in Beratung befindet.
Eine der Bestimmungen des Vorschlags sieht vor, dass 30% der Einnahmen aus den Bets nach Zahlung von Preisen, Steuern und Betriebskosten der Anbieter an den Nationalen Sicherheitsfonds (FNSP) und den Nationalen Strafvollzugsfonds (Funpen) gehen sollen. Derzeit wird ein Teil dieses Geldes für Bereiche wie Sport, Bildung und Gesundheit verwendet.
Die geschätzte Auswirkung von rund 480 Millionen Real auf den Sport wurde während der Beratung des Änderungsantrags im Senat berechnet. Die CBBoxe und andere Sportorganisationen des Sektors bemühen sich, den Text zu ändern, um die Ressourcen zu schützen, die derzeit für die Finanzierung des brasilianischen Sports bestimmt sind.




