Die Guarda Nacional Republicana warnte vor einer signifikanten Zunahme von Betrugsmaschen durch die Simulation von Verkehrsunfällen in Portugal. Im ersten Halbjahr 2026 wurden 30 Anzeigen registriert, was einem Anstieg von 15,4% im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2025 entspricht.
Die finanziellen Schäden belaufen sich bereits auf 72.540 Euro, ein Betrag, der fast den 77.480 Euro entspricht, die im gesamten Vorjahr verzeichnet wurden. Der schwerwiegendste Fall soll einen Betrag von 15.450 Euro beinhaltet haben.
Geografisch gesehen führt der Bezirk Faro die Anzahl der Vorfälle mit sechs registrierten Fällen an. Es folgen die Bezirke Porto und Viseu mit jeweils drei Fällen, Beja ebenfalls mit drei, Lissabon mit vier, und die Bezirke Santarém und Coimbra weisen ebenfalls Einträge auf, wenngleich die Daten im Artikel unvollständig sind.
Diese Betrugsmaschen bestehen in der Simulation von Verkehrsunfällen mit dem Ziel, Versicherungen und Opfer zu betrügen, und stellen ein wachsendes Problem dar, bei dem die GNR die Bevölkerung für die Risiken und Warnsignale zu sensibilisieren versucht.




