Peru gilt als eines der zugänglichsten Länder Lateinamerikas für brasilianische Einwanderer, mit weltweit anerkannter Gastronomie und kultureller Nähe zu Brasilien. Die erleichterte Einwanderung erfolgt durch das Mercosur-Aufenthaltsabkommen, das brasilianischen Staatsbürgern ermöglicht, eine befristete Aufenthaltsgenehmigung von bis zu zwei Jahren basierend nur auf dem Nationalitätskriterium zu beantragen, mit sofortigem Recht auf Leben, Reisen, Studieren und Arbeiten im Land.
Allerdings ist die politische Instabilität der Hauptpunkt zur Beachtung für diejenigen, die einen Umzug nach Peru in Betracht ziehen. Das Land hatte neun Präsidenten in den letzten zehn Jahren, was zu punktuellen Protesten führt und wiederkehrende politische Unsicherheiten erzeugt.
Dem Global Peace Index 2026 zufolge belegt Peru den 107. Platz im Ranking und wird als wenig sicher eingestuft. Diese Einstufung stellt eine Warnung für Brasilianer dar, die planen, in dem südamerikanischen Land zu wohnen.
Der Artikel ist Teil des Leitfadens Viver pelo Mundo, der Informationen über 36 Länder zusammenstellt, darunter Gehälter, Visa, Sicherheit und Lebenshaltungskosten für Personen, die im Ausland leben möchten.




