Nepalesische Behörden teilten mit, dass die unmittelbare Gefahr neuerlicher Überschwemmungen durch den Überlauf eines gestauten Sees an der Grenze zu Tibet gesunken ist.
Der See entstand durch die Ansammlung von Trümmern in einem Fluss, nachdem am vergangenen Mittwoch (26.) eine plötzliche Lawine die Grenzregion zwischen Nepal und Tibet heimsuchte.
Der gestaute See lief am Freitag (28.) über, was die Rettungseinsätze in der Region unterbrach. Die Rettungsteams nahmen ihre Arbeit wieder auf, als die unmittelbare durch die Überschwemmung verursachte Gefahr als „beherrschbar" eingestuft wurde.
Lokale Behörden zufolge entleert sich der See allmählich, was das Risiko einer erneuten Überschwemmung verringert. Einem Sprecher des Dritten Ingenieurbüros der China Aneng Group zufolge sank der Wasserstand um etwa 10 Meter im Vergleich zum am Donnerstag (27.) registrierten Niveau. Die Erklärung wurde gegenüber dem chinesischen Staatssender CCTV abgegeben.




