Die Europäische Union sieht sich mit einer zunehmenden Anzahl von Bedrohungen aus Russland konfrontiert, die weit über das traditionelle Konzept des „hybriden Krieges" hinausgehen. Die Aktionen umfassen Drohneneinfälle, Attentatsversuche und Sabotageakte, die direkt auf europäischem Boden durchgeführt werden, was Experten zu der Frage veranlasst hat, ob der Begriff noch angemessen ist, um die aktuelle Situation zu beschreiben.
Laut dem Artikel hat sich die Natur des Konflikts zwischen Europa und Moskau erheblich verändert. Was früher mit Einflussoperationen, Desinformation und subtiler Einmischung in Verbindung gebracht wurde, hat sich zu direkteren und aggressiveren Maßnahmen entwickelt. Experten deuten darauf hin, dass „er nicht mehr so ‚hybrid' ist wie früher", was die Eskalation der russischen Aktivitäten auf dem Kontinent belegt.
Diese Operationen wurden in verschiedenen europäischen Ländern dokumentiert und umfassen unterschiedliche Sektoren und Ziele. Die Raffinesse und Häufigkeit dieser Aktionen deuten auf einen koordinierten und anhaltenden Einsatz Moskaus gegen europäische Interessen hin.
Trotz der Schwere der Situation versuchen die EU-Verantwortlichen, diesen Paradigmenwechsel in ihren offiziellen Erklärungen öffentlich nicht anzuerkennen. Dieser vorsichtige Ansatz steht im Gegensatz zur direkteren Bewertung von Analysten und Experten, die die Entwicklung der Bedrohungen verfolgen.




