Der kapverdische Schriftsteller Mário Lúcio Sousa ist der Autor des Romans „Afrocalipse", der einen fiktiven Präsidenten begleitet, der von den Eigenheiten und Extravaganzen verschiedener realer Diktatoren inspiriert ist. Laut dem Autor selbst erfordert das Werk keine Erfindung, sondern die Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, da die realen Fakten manchmal so surreal sind, dass er gezwungen war, einen Teil der Wahrheit zu unterdrücken, um die Ereignisse glaubwürdig zu machen. Mário Lúcio Sousa betont, dass kein Künstler versuchen sollte, die Kreativität eines Diktators zu übertreffen, und deutet damit an, dass die Realität autoritärer Regime bereits an sich außergewöhnlich und berichtenswert ist. Der Roman verwendet als Motto ein Zitat, das diese Idee widerspiegelt: „Que nenhum artista tente superar a criatividade de um ditador".

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Mário Lúcio Sousa: „Que nenhum artista tente superar a criatividade de um ditador"
Jornal de Negócios28. August 2026 um 11:00
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