Frauen in Grönland wurden gezwungen, sich ohne ihr Wissen oder ihre Einwilligung intrauterine Verhütungsmittel (IUP) einsetzen zu lassen. Diese Frauen wussten nicht, dass ihnen das Verhütungsmittel eingesetzt worden war, was einen schweren Verstoß gegen ihre reproduktiven Rechte und ihre körperliche Selbstbestimmung darstellt.
Die dänische Regierung kündigte an, dass diese Opfer entschädigt werden. Diese Entscheidung folgt auf einen Bericht, der diese Zwangspraktik in der autonomen Region Grönland aufdeckte, die ein zum Königreich Dänemark gehörendes Gebiet ist.
Die Entschädigung stellt eine Anerkennung seitens der dänischen Behörden dar, dass das Geschehene einen Verstoß gegen die Grundrechte dieser Frauen darstellt, die sich medizinischen Eingriffen ohne ihre informierte Einwilligung unterziehen mussten.




