Das spanische Außenministerium hat am Freitag die Zahl der spanischen Staatsbürger, die nach dem am Mittwoch im Norden Nepals aufgetretenen Erdrutsch als vermisst gelten, von vier auf drei gesenkt. Die Änderung der spanischen Opferbilanz erfolgt, während die örtlichen Behörden die Such- und Rettungsmaßnahmen in der betroffenen Region fortsetzen.
Der Erdrutsch wurde wahrscheinlich durch den Einsturz eines Gletschers in den Bergen im Norden Nepals verursacht. Das Naturereignis löste eine Wasser- und Schlammwelle aus, die mehrere Dörfer in der Region verwüstete und Wohnhäuser, Straßen und Infrastrukturen zerstörte.
Die Katastrophe hat bereits mindestens 472 bestätigte Tote gefordert, laut der letzten verfügbaren Bilanz. Darüber hinaus werden etwa 1.500 Personen vermisst, was befürchten lässt, dass die Zahl der Opfer in den kommenden Tagen weiter erheblich steigen wird, wenn die Rettungsteams weitere Leichen in den Trümmern finden.




