Die Zahl der Todesopfer durch die Überschwemmungen, die am Mittwoch Nepal heimsuchten, stieg auf 489, laut einer Aktualisierung der nepalesischen Polizei. In Tibet wurden fünf Todesfälle verzeichnet, was die Gesamtzahl der Todesopfer auf über 490 erhöht. Die Suchteams bargen Leichen in den Distrikten Rasuwa und Nuwakot, die zu den am stärksten betroffenen Gebieten gehören, während die meisten Toten im Distrikt Chitwan gefunden wurden.
In Tibet, der autonomen Region Chinas, starben fünf Menschen infolge der Überschwemmungen, wie die chinesische Staatspresse berichtete. Die örtlichen Behörden teilten mit, dass derzeit 558 Personen in der Region vermisst werden, was darauf hindeutet, dass die Opferzahl in den kommenden Tagen noch steigen könnte.
Die durch heftige Regenfälle in der Region verursachten Überschwemmungen und Erdrutsche richteten großflächige Zerstörung an und betrafen ganze Gemeinden. Augenzeugen berichteten von verzweifelten Momenten während der Katastrophe, in denen Menschen mitansehen mussten, wie Familienangehörige vor ihren Augen von den Wassermassen mitgerissen wurden.




