Die Dürre und der Wassermangel haben zum Tod von Hunderten Tonnen Fisch in Ungarns größtem Fischzuchtbetrieb in Rétimajor geführt. Der Vorfall stellt einen erheblichen Verlust für die Aquakulturbranche des Landes dar.
Der Betriebsleiter macht die flussaufwärts betriebene Bewässerung dafür verantwortlich, die seiner Meinung nach die verfügbare Wassermenge für die Anlage reduziert hat. Diese Situation soll direkt zum Fischsterben beigetragen haben.
Die Wasserbehörde hingegen verteidigt, dass die Verteilung der geringen verfügbaren Wassermenge korrekt erfolgt ist. Es besteht somit ein Konflikt zwischen den Versionen des Betriebsleiters und der für die Bewirtschaftung der Wasserressourcen zuständigen Stelle.
Der Fall veranschaulicht die Folgen der anhaltenden Dürre in Ungarn, die nicht nur die Landwirtschaft und den menschlichen Konsum betrifft, sondern auch Sektoren wie die Fischzucht, wo eine kontinuierliche Wasserverfügbarkeit für das Überleben der Tiere unerlässlich ist.




