Das Verfahren gegen Lindsay Clancy ist in die Phase der Geschworenenberatung eingetreten, nach mehr als fünf Wochen Prozess. Die Entscheidung der Geschworenen wird bestimmen, ob die Mutter strafrechtlich für den Tod ihrer Kinder verantwortlich ist.
Die Verteidigung argumentiert, dass Lindsay Clancy zum Zeitpunkt der Ereignisse eine Psychose erlitt, was bedeuten würde, dass sie keine Kontrolle über ihre Handlungen hatte. Die Anklage hingegen vertritt die Auffassung, dass die Taten geplant und absichtlich waren und Mord darstellen.
Gemäß den während des Prozesses vorgelegten Beweisen soll Lindsay Clancy die Leichen ihrer Töchter auf dem Boden des Kellers des Wohnhauses liegen gelassen haben. Die Ermittlungen ergaben, dass die Angeklagte unmittelbar vor diesen Ereignissen ein Videospiel gespielt hatte.
Der Fall wirft die zentrale Frage auf, ob die Verbrechen während einer Psychose begangen wurden oder ob sie das Ergebnis einer bewussten Tötungsabsicht waren. Das Urteil des Geschworenengerichts wird ausschlaggebend für die Zukunft von Lindsay Clancy sein.




