Eine gewaltige Masse aus Eis und Gestein brach in der Himalaya-Region an der Grenze zwischen Nepal und Tibet zusammen und löste eine Reihe von Sturzfluten über mehr als 100 Kilometer aus. Die verheerende und plötzliche Flut traf die Region und verursachte eine humanitäre Katastrophe großen Ausmaßes. Mindestens 270 Menschen starben und etwa 1500 werden noch vermisst, darunter 800 ausländische Staatsbürger.
Vor den Toren eines Krankenhauses in Kathmandu versammelten sich am Donnerstag Dutzende Familien auf der Suche nach Nachrichten über ihre Angehörigen. Subina Taman ist eine der Wartenden. Sie berichtete, dass sie um 7:30 Uhr mit ihrem Ehemann gesprochen habe, als er sagte, dass er 2 kg Nüsse und Schokolade für die Kinder mitbringe, aber er kam nie nach Hause.
Da Straßen blockiert und mehrere Ortschaften isoliert sind, werden die Verletzten mit Hubschraubern in die nepalesische Hauptstadt transportiert. Die Situation bleibt kritisch, während die Rettungseinsätze weiterhin versuchen, die durch die Katastrophe abgeschnittenen Zonen zu erreichen.




