Grönland präsentiert zwei lang erwartete Berichte über eine von Dänemark zwischen den 1960er und 1990er Jahren durchgeführte Verhütungskampagne. Die Berichte werden an diesem Freitag, dem 28. August, vorgestellt.
Die Kampagne führte zur Einsetzung von Intrauterinpessaren (IUP) bei mehr als 4.000 grönländischen Frauen und Mädchen. Diese Praxis wirft Fragen über die Einwilligung und die Rechte der betroffenen Frauen auf.
Dänemark ist für diese Kampagne verantwortlich und hat die Politik der Zwangsverhütung im grönländischen Territorium über mehrere Jahrzehnte hinweg umgesetzt. Grönland war zu dieser Zeit ein unter dänischer Verwaltung stehendes Territorium.
Die Berichte versprechen, die Wahrheit über diese historische Kontroverse zu enthüllen und die Details und Umstände ans Licht zu bringen, die die erzwungene Einsetzung von Verhütungsmitteln bei Tausenden von Frauen betrafen.



