Die von Donald Trump geführte US-Regierung hat eine Klage eingereicht, die mehrere staatliche Gesetze in Arizona, New Mexico, Oregon und Washington bestreitet, die es Universitäten ermöglichen, Studiengebührenermäßigungen und finanzielle Hilfe für undokumentierte Studierende anzubieten.
Die Gesetze dieser vier Bundesstaaten ermöglichen es Studierenden ohne legale Aufenthaltsgenehmigung, niedrigere Studiengebühren an öffentlichen Universitäten zu zahlen und Zugang zu finanziellen Unterstützungsprogrammen zu erhalten – etwas, das die Bundesregierung als diskriminierend und als Verstoß gegen die Einwanderungsgesetzgebung betrachtet.
Die Klage wurde vom Justizministerium eingereicht und behauptet, dass diese Maßnahmen gegen das Bundesrecht verstoßen, indem sie Leistungen an Personen gewähren, die keinen legalen Status im Land besitzen, und somit mit Ressourcen konkurrieren, die für Bürger und legal ansässige Personen bestimmt sind.
Die Behörden der betroffenen Bundesstaaten haben sich noch nicht öffentlich zu der Klage geäußert, jedoch werden erhebliche politische Reaktionen erwartet, angesichts der Auswirkungen, die eine positive Entscheidung auf die Hochschulpolitik für Einwandererpopulationen im gesamten Land haben könnte.


