Wie viele Menschen werden nach dem Erdrutsch im Nepal und in Tibet vermisst? Verstehen Sie die Tragödie in 5 Punkten
extra27. August 2026 um 20:13
Eine Schlammlawine traf am Mittwoch, den 26., die Grenzregion zwischen Nepal und Tibet, wobei Personen vermisst werden. Der Erdrutsch, der angeblich auf der nepalesischen Seite seinen Ursprung hatte, hinterließ eine Schlammschicht, die an manchen Stellen bis zu 2 Meter tief ist. Bestehend aus einer Welle aus Wasser, Eis, Sand und Felsen, raste die Lawine die Flüsse Trishuli und Bhote Koshi hinunter und traf Gebiete in der Nähe der Grenze zwischen den beiden Territorien. Aufgrund der bergigen Natur der Region bleibt ein großer Teil noch isoliert, und die Informationen kommen nach und nach herein, was die vollständige Erfassung der Schäden und der Opferzahl erschwert.
Die Ponys des Vereins 'Os Patutos' in Condeixa-a-Nova waren Ziel eines Diebstahlversuchs. Der Zaun, der den Bereich schützte, in dem sich die Tiere befanden, wurde in der Morgendämmerung niedergerissen, was den Verdacht einer kriminellen Absicht erweckte, die Ponys zu stehlen.
Eine neue vorläufige Bilanz der nepalesischen Behörden zeigt, dass mindestens 392 Menschen ums Leben gekommen sind und etwa 1.400 weitere vermisst werden aufgrund der verheerenden Überschwemmungen, die die Grenze zwischen Nepal und Tibet heimsuchten.
Ein Rettungshubschrauber konnte einen Touristen am Pico Ruivo auf Madeira wegen der widrigen Wetterbedingungen in der Region nicht bergen. Die Rettungsaktion wird nun zu Lande fortgesetzt und könnte sich während der Nacht hinziehen, wobei die Behörden versuchen, den Verunglückten an den Berghängen zu erreichen.
Paulo Gonçalves, Gesellschafter des Nachtclubs Lust in Rio in Lissabon, wurde am Mittwoch, den 26. August, in seinem Haus tot aufgefunden. Der Mann, bekannt als "Patron der Nacht", hinterließ vor seinem Tod einen Abschiedsbrief.