Historischer Rekord auf La Palma: Die am weitesten entfernte Strahlung des Universums entdeckt, 8 Milliarden Lichtjahre entfernt
Meteored Portugal27. August 2026 um 17:05
Teleskope, die auf dem Observatorium Roque de los Muchachos auf La Palma installiert sind, haben hochenergetische Strahlung von einem Blazar mit der Bezeichnung OP 313 entdeckt, der etwa 8.000 Millionen Lichtjahre entfernt ist, was ihn zum am weitesten entfernten Objekt dieser Art macht, das jemals bei diesen Energien beobachtet wurde. Das Signal, das von den Teleskopen LST-1 und MAGIC aufgefangen wurde, stammt von einer aktiven Galaxie mit einem supermassereichen Schwarzen Loch in ihrem Zentrum, das gewaltige Jets aus Teilchen und Strahlung erzeugt. Diese historische Entdeckung ermöglicht es Wissenschaftlern, Milliarden von Jahren in der Zeit zurückzublicken, und stellt einen wertvollen Hinweis zur Rekonstruktion der Geschichte der Sterne und Galaxien dar.
Eine Studie portugiesischer Forscher des GeoBioTec-Zentrums der Universidade Nova de Lisboa und des Instituto Dom Luiz hat durch theoretische Modelle herausgefunden, dass die Energiespeicherung in tiefen porösen Gesteinen Kapazitäten erreichen kann, die ausreichen, um eine kleine Stadt mit Energie zu versorgen. Diese Forschung eröffnet neue Möglichkeiten für geologische Lösungen zur Speicherung erneuerbarer Energie.
Die Zahnärztin Andréa Melo erklärt eine in Brasilien durchgeführte, beispiellose Studie, die vom Headache Center Brasilien geleitet und auf dem 22. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Kopfschmerzen vorgestellt wurde. Die Studie identifizierte eine hohe Prävalenz von Wachbruxismus bei Patienten mit chronischer Migräne. Die Untersuchung, die mittels Oberflächenelektromyographie durchgeführt wurde, zeigte, dass beide Erkrankungen denselben neurologischen Mechanismus teilen: die Überaktivierung des Trigeminusnervs, der durch die Gesichtsmuskulatur verläuft. Melos klinische Beobachtung, die sie seit Jahren bei Patienten macht, die von Neurologen überwiesen werden, erhält nun wissenschaftliche Bestätigung.
Portugiesische Forscher der Zentren GeoBioTec (FCT-NOVA) und Instituto Dom Luiz (FCUL) haben entdeckt, dass unterirdische Formationen aus porösem Gestein als eine „riesige Batterie" zur Speicherung erneuerbarer Energie in großem Maßstab fungieren können, die leistungsfähig genug ist, um eine ganze Stadt mit Energie zu versorgen.
Portugal kann in der Nacht zu Freitag, dem 28. August, die letzte partielle Mondfinsternis des Jahres beobachten. Das Phänomen, das auftritt, wenn der Mond teilweise in den von der Erde geworfenen Schatten eintritt, beginnt um 2h23 mit dem Eintritt in den Halbschatten der Erde, wobei die am besten sichtbare partielle Phase um 4h12 beginnt. Der Schatten der Erde wird einen Teil der Mondoberfläche bedecken und das Aussehen der Mondscheibe verändern, wobei der Höhepunkt der Finsternis nahe dem Sonnenaufgang eintritt.