DPU fordert von der Regierung 'dringende' Maßnahmen zur Unterbindung der FARC-Präsenz in Indigenengebiet an der Grenze zu Kolumbien
Die Bundesverteidigungsbehörde hat die Bundesregierung aufgefordert, dringende Maßnahmen zum Schutz indigener Gemeinschaften im indigenen Territorium Alto Rio Negro im Amazonasgebiet, einer Grenzregion zu Kolumbien, zu ergreifen. Nach Angaben der DPU identifizieren sich Männer als Angehörige der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc) und sind in Gemeinschaften der Region unterwegs, wobei sie die Bewohner bedrohen. Das Schreiben wurde an die Regierung geschickt, nachdem indigene Gemeinschaften Berichte vorgelegt hatten. Die Farc wurden 2016 offiziell aufgelöst, aber dissidente Gruppen sind in Kolumbien weiterhin aktiv und unterhalten Geschäftsbeziehungen mit brasilianischen kriminellen Organisationen. Die Bundesstaatsanwaltschaft hat ebenfalls ein Zivilverfahren eingeleitet, um die Präsenz der Gruppe in dem Gebiet zu untersuchen.




