Regierung bestätigt zweiten vermissten Portugiesen bei Sturzflut in Nepal
Diário de Coimbra26. August 2026 um 20:59
Die portugiesische Regierung bestätigte, dass ein zweiter Staatsbürger nach der schweren Sturzflut, die Nepal und Tibet heimsuchte, vermisst wird, womit die Zahl der betroffenen Portugiesen auf zwei gestiegen ist. Die Zahl der Toten bei der verheerenden Überschwemmung ist nach neuestem Stand auf 160 gestiegen, während die Behörden die Such- und Rettungseinsätze in den betroffenen Gebieten fortsetzen.
Die Familie von Odair Moniz hat Berufung gegen das Urteil eingelegt, das gegen den PSP-Beamten Bruno Pinto verhängt wurde, der zu drei Jahren und sechs Monaten auf Bewährung wegen der Tötung von Odair Moniz verurteilt wurde. Die Familienverteidigung bestreitet verschiedene Aspekte der gerichtlichen Entscheidung, einschließlich der Beweiswürdigung und der Begründung des Urteils, und fordert eine Verschärfung der Strafe.
Ein neunjähriges Mädchen fiel von einem Balkon im zweiten Stock und erlitt schwere Frakturen im Bereich des Beckengürtels und des Beckens, wobei sie sich in einem ernsten Zustand befindet. Der Vorfall wird von den zuständigen Behörden untersucht.
Besonders beeindruckende Bilder haben den Moment festgehalten, in dem eine Flutwelle einen gewaltigen Felsen an der Grenze zwischen Nepal und China mitgerissen hat. Die Überschwemmung wurde durch den Einsturz eines Gletschers verursacht und richtete Verwüstungen in Gemeinden und Infrastrukturen in der Region an.
Wissenschaftler identifizierten, dass der Kollaps eines Gletschers eine der Hauptursachen der katastrophalen Flut war, die Nepal und Tibet traf. Neben der Gletscherschmelze weisen die Forscher auch auf den erheblichen Beitrag eines intensiven und anhaltenden Regens hin, der vor der Katastrophe in der Region fiel, was die Situation verschärfte und zum Ausmaß der Überschwemmung beitrug.