AGU verklagt Discord nach Lulas Anordnung und fordert Geldstrafe von 500 Millionen Real: 'Wir können keine digitalen Cracklanden tolerieren', sagt Messias
oglobo26. August 2026 um 19:48
Die Advocacia-Geral da União (AGU), auf Anordnung von Präsident Lula, hat eine öffentliche Zivilklage gegen die Plattform Discord vor dem Bundesgericht in Brasília eingereicht und eine Geldstrafe von 500 Millionen R$ wegen kollektiven moralischen Schadens beantragt. Dem Minister Jorge Messias zufolge basiert das Verfahren auf zehn Verstößen von jeweils 50 Millionen R$, die sich auf unzureichenden Schutz gegen illegale Verhaltensweisen beziehen, die Frauen, Kinder, Jugendliche und Tiere betreffen. Messias erklärte, dass die Bundesregierung keine „echten digitalen Cracolândias" tolerieren kann und dass die Plattform die brasilianische Gesetzgebung einhalten muss, nachdem Verhandlungsversuche für eine Verhaltensanpassungsvereinbarung gescheitert waren.
Der portugiesische Premierminister Luís Montenegro wird am 3. September an der Amtseinführung des Präsidenten der Republik São Tomé und Príncipe teilnehmen, die sein erster offizieller Besuch in dem Land sein wird.
Portuguese Prime Minister Luís Montenegro answered questions from students at the PSD Summer University through a surprise remote session, announced only one hour before the meeting.
Der portugiesische Premierminister Luís Montenegro wird an der Amtseinführung von Präsident Carlos Vila Nova in São Tomé und Príncipe am 3. September teilnehmen, was seine erste offizielle Reise in das Land sein wird. Während des Besuchs wird Montenegro die Priorität Portugals in der bilateralen Beziehung zu São Tomé und Príncipe bekräftigen und das Kooperationspotenzial zwischen beiden Nationen nutzen. Die Reise dient auch der Aufwertung der CPLP und wird es ermöglichen, Fragen von gemeinsamem Interesse auf regionaler und internationaler Ebene zu erörtern, angesichts der künftigen Präsenz Portugals als nichtständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats ab Januar 2027.
Premierminister Montenegro verteidigte Innenminister Luís Neves und erklärte öffentlich, dass der Amtsträger eine Arbeit von „höchster Qualität und Kompetenz" leiste. Diese Erklärung erfolgt in einem Moment, in dem Luís Neves unter Beobachtung stand, wobei der Regierungschef damit sein Vertrauen in den Minister zum Ausdruck brachte.